Patient im Mittelpunkt

Mit 93 stationären Betten zählt unsere Dermatologie als Universitätsklinikum der Ruhr-Universität zu den größten in Deutschland. Wir behandeln Patienten aus dem Ruhrgebiet, deutschlandweit und international. Das Selbstverständnis unseres dermatologischen Exzellenzzentrums basiert auf patientenorientierter medizinischer Versorgung, mitreißender Lehre und leidenschaftlicher Forschungsaktivität. Die Patienten stehen stets im Mittelpunkt unseres Handelns.


Hautkrebsdiagnostik ohne Schnitt

Optische Kohärenz-Tomografie

Wir bieten zur Diagnostik von hellem Hautkrebs seit Neuestem eine Methode an, bei der nicht geschnitten werden muss, sondern bei der auf schonende und schmerzfreie Weise Lichtwellen eingesetzt werden: die Optische Kohärenz-Tomografie (OCT). Die OCT ist ein reines Werkzeug zur Diagnostik, hiermit können keine Vorstufen oder Karzinome der Haut behandelt werden. Die Behandlungsmöglichkeit der Wahl stellt weiterhin die Operation dar. Mittels OCT lässt sich (ähnlich einer Ultraschalluntersuchung, wobei hier Laserlicht zum Einsatz kommt) nur eine Aussage treffen, wie tief die Läsion in der Haut wächst und ob es sich um eine Vorstufe oder ein invasives Karzinom handelt.

Abteilungen

  • Ästhetische Chirurgie und Medizin
  • Allergologie, Berufs- und Umweltdermatologie
  • Dermatohistologie
  • Dermatochirurgie
  • Photodermatologie
  • Photopherese
  • Psychodermatologie und Psychoonkologie
  • Venenheilkunde
  • Interdisziplinäre Immunologische Ambulanz - Zentrum für Sexuelle Gesundheit und Medizin

Unser Hautteam

Die Abteilung für ästhetisch operative Medizin und kosmetische Dermatologie, unser „Hautteam“ bietet seit 1987 im St. Josef-Hospital, seit 1996 im Zentrum für Lasermedizin NRW und seit 2004 in einer eigenen Abteilung ästhetisch operative Leistungen an. Seit nunmehr fünf Jahren erhalten unsere Patienten auch in unseren Räumlichkeiten im Bochumer JosefCarrée eine Vielfalt an ästhetischen Behandlungen, wie Botox, Hyaluronsäure (Filler), Fettabsaugung / Lipolaser, Laserung von Falten, Tattoos, Gefäßen und Haaren, Facelifts und Augenlidstraffungen.

Dr. Klaus Hoffmann

Leitender Arzt

Dermatologie, Venerologie und Allergologie

Behandlung von Allergien und Unverträglichkeiten

In unserer Abteilung für Allergologie werden Allergien vom so genannten Soforttyp (Heuschnupfen, allergisches Asthma bronchiale, Insektengiftallergie) sowie vom Spättyp (Kontaktekzeme) und seltene Allergieformen diagnostiziert und behandelt. Wir führen zudem Desensibilisierungsverfahren durchgeführt. Auch häufig nicht allergisch bedingte Unverträglichkeitsreaktionen wie Nesselsucht (Urtikaria) oder das Angioödem sowie Reaktionen nach Arznei- oder Lebensmitteln werden abgeklärt.

Priv.-Doz. Dr. Heinrich Dickel

Oberarzt

Dermatologie, Venerologie und Allergologie

0234/509-3422

Diagnosen schnell gesichert

Unsere Dermatologie unterhält seit Jahrzehnten ein eigenes dermatohistologisches Labor. Dadurch wird es zum Einen möglich, diagnostisch problematische Krankheitsbilder aus der direkten Zusammenschau des klinischen und histologischen Bildes sicherer zu beurteilen. Zum Anderen können Hautkrebsoperationen direkt histologisch kontrolliert werden. Dies ermöglicht sowohl eine rasche Sicherung der Diagnose als auch eine schnelle Beurteilung, ob der Hautkrebs im Gesunden operiert worden ist oder ob noch eine Nachoperation erforderlich ist.

Prof. Dr. Markus Stücker

Leiter der Abteilung Dermatohistologie

Dermatologie, Venerologie und Allergologie

0234/8792-377 Vita

Ihre Experten für Operationen an der Haut

Die Dermatochirurgie befasst sich mit der operativen Therapie von krankhaften Veränderungen der Haut und ihrer Anhangsgebilde. Ein Schwerpunkt liegt in der operativen Versorgung von bösartigen Hauttumoren. Dermatologen sind die Spezialisten für die korrekte und rechtzeitige Diagnostik von Hauttumoren. Aufgrund ihrer besonderen Ausbildung tragen Dermatologen zur Vermeidung unnötiger Behandlung von harmlosen Hautveränderungen ebenso bei, wie zur Durchführung schonender aber lebensrettender Operationen. Eine Heilung von Hautkrebs ist heute nur möglich bei frühzeitiger Erkennung und kunstgerechter Operation. Darüber hinaus gibt es aber auch eine Vielzahl von gutartigen Erkrankungen und ästhetischen Beeinträchtigungen an der Haut, die durch operative Maßnahmen erfolgreich behandelt werden können. In den fünf OP-Sälen der Dermatologie führen wir sowohl in Lokalanästhesie wie auch in Vollnarkose jedes Jahr weit über 5000 Eingriffe durch. Unsere Schwerpunkte liegen im Bereich der rekonstruktiven Haut- und Tumorchirurgie. Die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb unseres Klinikums und der tägliche Kontakt mit niedergelassenen Kollegen garantieren hierfür die optimale Patientenversorgung. Das operative Team besteht aus mehreren erfahrenen Fach- und Assistenzärzten.

Prof. Dr. Falk Bechara

Leitender Oberarzt

Dermatologie, Venerologie und Allergologie

0234/509-3477

Licht hilft beim Heilen

Die Abteilung Photodermatologie beschäftigt sich einerseits mit der Diagnostik von durch Licht verursachten Hauterkrankungen und andererseits der Behandlung von Hauterkrankungen durch die heilende Wirkung spezieller Anteile des Lichtes. Die Lichttestung erlaubt gezielte Aussagen über die individuelle Lichtempfindlichkeit und die Wirkung von Umweltstoffen auf die belichtete Haut. Wir können dem Patienten somit konkrete Verhaltensratschläge geben. Die therapeutische Seite des Lichtes findet ihren Ausdruck in der klassischen Ganz- oder Teilkörperbestrahlung mit UVA- und UVB-Strahlung oder der Balneophototherapie, Baden in einer Solelösung und anschließender UV-Licht-Bestrahlung, ähnlich einem Aufenthalt am Toten Meer.

Prof. Dr. Thilo Gambichler

Oberarzt

Dermatologie, Venerologie und Allergologie

Priv.-Doz. Dr. Heinrich Dickel

Oberarzt

Dermatologie, Venerologie und Allergologie

0234/509-3422

Blutwäsche zur Immuntherapie

Bei der extrakorporalen Photopherese handelt es sich um eine relative neue Form der Apherese (umgangssprachlich „Blutwäsche“ oder „Blutreinigungsverfahren“). Wie die PUVA-Therapie ist auch die extrakorporale Photopherese eine „Photoimmuntherapie“, bei der eine photosensibilisierende Substanz, das sogenannte 8-Methoxypsoralen, eingesetzt wird.

Bei der extrakorporalen Photopherese wird zunächst das Blut des Patienten mittels einer speziellen Zentrifuge aufgetrennt, Leukozyten-angereichertes Blutplasma (der sogenannte „buffy coat“) gesammelt und in einem extrakorporalen Kreislauf einer kontrollierten UV-A-Bestrahlung ausgesetzt (Wellenlänge 365 Nanometer, durchschnittliche UV-Exposition der Leukozyten 1,5 J/cm2). Die Gesamtdauer der Behandlung beträgt ca. drei bis vier Stunden. Im Anschluss an die Bestrahlung wird das Blut zum Patienten zurückgeführt. Das bestrahlte Blut wird hierdurch dem nicht-bestrahlten Immunsystem präsentiert und soll neben den direkten zytostatischen/zytotoxischen Effekten an den bestrahlten Zellen eine Immunmodulation des nicht-bestrahlten Immunsystems bewirken.

Jährlich werden im Photopherese-Zentrum der Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Ruhr Universität Bochum 800 extrakorporale Photopheresen durchgeführt. Damit gehört unser Zentrum zu den größten in Deutschland.

Dr. Nina Mareike Meier

Oberärztin

Dermatologie, Venerologie und Allergologie

Hilfe für die Psyche

Mit der Abteilung und Ambulanz für Psychodermatologie und Psychoonkologie verfügt unsere Dermatologie seit 1996 über eine interdiszplinäre und in Deutschland einzigartige Einrichtung. Sie bietet stationäre und ambulante psychosoziale und psychotherapeutische Begleitung, Diagnostik und Behandlung für folgende Patientengruppen (Kassenzulassung  - KV-Ermächtigung – vorhanden): Patienten mit Hauttumorerkrankungen, Patienten mit systemischen Hauterkrankungen (Kollagenosen), Menschen mit HIV und AIDS, Patienten mit schweren und komplexen rheumatischen Erkrankungen (Rheuma-Komplextherapie), Patienten mit Berufsdermatosen.

Dr. Armin Bader

Psychologischer Psychotherapeut, Psychoonkologe

Dermatologie, Venerologie und Allergologie

0234/509-3465 Vita

Für gesunde Beine

Das Venenzentrum der Dermatologie und Gefäßchirurgie gehört zu den größten Venenzentren in ganz Deutschland. Durch die Kompetenz der beiden Universitätskliniken für Dermatologie und Gefäßchirurgie kann das gesamte Spektrum der Venenleiden kompetent diagnostiziert und behandelt werden. Lebensgefährliche Erkrankungen wie Thrombosen, schwer therapierbare offene Beine (Ulcus cruris), Zweiteingriffe nach außerhalb durchgeführten Krampfaderoperationen stellen einen wichtigen Teil des Spektrums dar. Krampfaderbehandlungen mit den verschiedenen Methoden wie Laserkathetern, Radiofrequenzkathetern, Schaumsklerosierung, minimal invasiven ambulanten und stationären Operationen werden im Venenzentrum der Dermatologie und Gefäßchirurgie so häufig wie kaum an einer anderen Stelle in Deutschland durchgeführt. Das sehr erfahrene Team um Prof. Dr. Markus Stücker und Prof. Dr. Achim Mumme bürgt für höchste Qualität. Durch das phlebologische Studienzentrum unter Leitung von Prof. Dr. Stefanie Reich-Schupke ist das Venenzentrum auch im Bereich der Forschung aktiv.

Prof. Dr. Markus Stücker

Geschäftsführender Direktor

Dermatologie, Venerologie und Allergologie

0234/8792-377 Vita

Prof. Dr. Achim Mumme

Direktor

Gefäßchirurgie

0234/509-2270 Vita

Gut vernetzt im Walk In Ruhr (WIR)

Hatten Sie sexuelle Kontakte oder haben Sie Krankheitssymptome bemerkt, die Sie beunruhigen und die Sie abklären lassen möchten? Suchen Sie kompetente Fachärzte, die weiterhelfen bei Fragen zur Sexuellen Gesundheit?

Ob Sie sich nur informieren, oder ob Sie Empfehlungen zu Ihrer persönlichen Prävention, Schutzimpfungen, Tests auf HIV oder andere STI (STI: Sexuell übertragbare Infektionen) möchten oder eine Therapie brauchen, wir sind für Sie da. Kommen Sie zu uns in das Walk In Ruhr (WIR) - Zentrum für Sexuelle Gesundheit und Medizin am St. Elisabeth-Hospital. Wir beraten Sie gerne und bieten Ihnen die medizinische Betreuung, die Sie brauchen. Hand in Hand arbeitet die Interdisziplinäre Immunologische Ambulanz - Zentrum für Sexuelle Gesundheit und Medizin dabei mit dem Gesundheitsamt Bochum, der Aidshilfe Bochum, pro familia, Madonna und der Rosa Strippe sowie weiteren Ärzten in Niederlassung. Mehr zu der Arbeit im WIR erfahren Sie unter www.wir-ruhr.de.

Prof. Dr. Norbert Brockmeyer

Direktor für Forschung & Lehre

Dermatologie, Venerologie und Allergologie

0234/509-8930

Medizinische Leitung

Prof. Dr. Eggert Stockfleth

Direktor

Dermatologie, Venerologie und Allergologie

0234/509-3411

So erreichen Sie uns

St. Josef-Hospital

Klinikum der Ruhr-Universität Bochum

Gudrunstraße 56
44791 Bochum

Telefon 0234/509-0
Telefax 0234/509-3995

Sekretariat

Birgit Kranz

Telefon 0234/509-3420
Telefax 0234/509-3409

Sekretariat Ärztlicher Direktor

Nathalie Zink

Telefon 0234/509-3420
Telefax 0234/509-3409

Terminvergabe für die allgemeine dermatologische Ambulanz

Mo., Di.: 13.00 - 15.30 Uhr
Mi., Do.: 13.00 - 15.00 Uhr

Telefon 0234/509-3420
Telefax 0234/509-3407

Terminvergabe der Privatambulanz

Mo. - Fr.: 8.00 - 12.00 Uhr

Telefon 0234/509-3420

Forschung & Lehre

mehr infos

Wir gehören zur Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum. Damit gehört es zu unserem Ziel, zum Wohle des Patienten höchste Leistungen in den Bereichen Medizin und Forschung zu erzielen. Zudem haben wir uns verpflichtet, dem medizinischen Nachwuchs eine exzellente universitäre Ausbildung zu ermöglichen.


Im Fokus Hohe Dynamik in der Hautkrebstherapie zum artikel

Etwa 20.000 Menschen erkranken jährlich in Deutschland an einem malignen Melanom, auch schwarzer Hautkrebs genannt. Erkennt man es rechtzeitig, so dass noch keine Metastasen entstanden sind, stehen die Chancen gut - der Tumor lässt sich leicht aus der Haut entfernen. Die Überlebensrate liegt bei über 90 Prozent.

„Die Medizin kann heute mit spezifischen Mitteln gegen bestimmte Tumormerkmale vorgehen oder das eigene Immunsystem für den Kampf gegen die Krebszellen ankurbeln."

Prof. Dr. Thilo Gambichler
Leiter des Hauttumorzentrums am St. Josef-Hospital

Im Fokus Enges Netzwerk mit Facharztpraxen für Acne inversa zum artikel

Erfolgreiche Medizin arbeitet häufig in Netzwerken. Dies gilt zwischen ärztlichen Fachrichtungen in einem Krankenhaus, aber ebenso in der Zusammenarbeit zwischen Klinik und niedergelassenen Fachärzten. So arbeitet auch die Dermatologie im St. Josef-Hospital Bochum bei der Behandlung von Akne Inversa, einer entzündlichen Hauterkrankung mit oft schwerem Verlauf.

Das Tumeszenz-Verfahren reduziert deutlich die Blutungen während der Operation und verringert die Schmerzen für den Patienten nach dem Eingriff.

Prof. Falk Bechara
Leitender Oberarzt Dermatochirurgie

Aktuelles

Hidradenitis suppurativa / Acne inversa – Teilnehmer/innen für neue Studie gesucht

13.03.2020

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

unser Zentrum für Hidradenitis suppurativa / Acne inversa sucht aktuell Teilnehmer für Studien zur Behandlung der Hidradenitis suppurativa / Acne inversa.

Als überregionales Zentrum leiten wir zur Zeit verschiedene Studien mit unterschiedlichen anti-entzündlichen Wirkstoffen.

Wenn Sie an einer Hidradenitis suppurativa /Acne inversa leiden und an einer Studienteilnahme interessiert sind, können Sie sich gerne an unsere spezialisierten Studienschwestern wenden.

Frau Sabrina Schemenewitz (0234 5096055) oder Frau Seval Özdogan (0234 5096034) können Ihnen zu den verschiedenen Studien gerne Auskunft erteilen.

Wir sind für Sie telefonisch von Montag bis Donnerstag zwischen 8.00 Uhr und bis 15.00 Uhr erreichbar.

In einem Telefonat können wir gemeinsam besprechen, ob eine Studienteilnahme für Sie in Frage kommt.

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team des Hidradenitis suppurativa /Acne inversa Zentrums!

Venenzentrum des KKB erhält Qualitätssiegel

11.02.2020

Das Venenzentrum des Katholischen Klinikums Bochum (KKB) am Standort Bochum-Gerthe hat seine Leistungsfähigkeit erneut unter Beweis gestellt. Die Qualität der Wundbehandlung wurde durch die Rezertifizierung als dermatologisches Wundzentrum bestätigt. Eine solche professionelle Behandlung ist vor allem für Patienten von Bedeutung, die unter chronischen Wunden leiden. Das Prüfsiegel bescheinigt mehrere Qualitätsfaktoren:

  • Zunächst muss nachgewiesen werden, dass die Ursache einer Wunde, zum Beispiel Krampfadern, präzise geklärt wird, um die Therapie zielgenau anzuschließen.
  • Auch die Wahl des geeigneten Verbandsmaterials ist wichtig, damit der Wechsel des Verbands möglichst schonend und schmerzarm erfolgen
  • Darüber hinaus müssen Komplikationen, sofern sie auftreten, bewältigt

Mit rund 10.000 Patienten im Jahr, davon 800 mit chronischen Wunden, ist das KKB-Venenzentrum in Bochum-Gerthe die größte Einrichtung seiner Art im Ruhrgebiet und eine der größten in Deutschland. Leitende Ärzte sind Prof. Markus Stücker, Geschäftsführender Direktor der Bochumer Universitätsklinik für Dermatologie, und Prof. Achim Mumme, Direktor der Gefäßchirurgie des Katholischen Klinikums.

Krebstherapie im St. Josef-Hospital ausgezeichnet

03.12.2019

Die Krebstherapie hat seit vielen Jahren einen besonderen Stellenwert im Katholischen Klinikum Bochum (KKB). Schwerpunkt ist dabei das St. Josef-Hospital (Klinikum der Ruhr-Universität). Die hohe ärztliche und pflegerische Expertise wird nun erneut gewürdigt. Mehrere Mediziner und Abteilungen landen in den neuen Ärzte- und Kliniklisten des Magazins FOCUS auf den vorderen Plätzen.

Dazu zählt die Dermatologie mit ihrem Chefarzt Prof. Eggert Stockfleth, die Krebstherapie für den Verdauungstrakt / Darm mit den Chefärzten Prof. Anke Reinacher-Schick (Onkologie) und Prof. Waldemar Uhl (Allgemein- und Viszeralchirurgie) sowie die Strahlentherapie mit Klinikdirektor Prof. Irenäus Adamietz. Gerade bei Krebspatienten arbeiten Ärzte über Abteilungsgrenzen hinweg im Regelfall interdisziplinär und eng zusammen.

Prof. Christoph Hanefeld, Medizinischer Geschäftsführer des Katholischen Klinikums, sieht die Konzernstrategie durch die neuen FOCUS-Bewertungen bestätigt: „Für die Krebspatienten in Bochum und im gesamten Ruhrgebiet sind wir eine wichtige, kompetente Adresse. Die Krebsmedizin ist hochkomplex geworden und entsprechend hat sie sich stark spezialisiert. Dieser Entwicklung sind wir in unseren Krankenhäusern konsequent gefolgt, indem wir zertifizierte Zentren gebildet und uns zielgenau auf unsere Stärken konzentriert haben. Damit tragen wir den Vorgaben der Politik Rechnung.“

Katholisches Klinikum Bochum gehört zu den besten deutschen Krankenhäusern

22.10.2019

Top-Platzierungen in der neuen FOCUS-Klinikliste 2020

Das Katholische Klinikum Bochum (KKB) hat seine seit Jahren bestehende Position
unter den besten deutschen Krankenhäusern erneut bestätigt. Dies ergibt sich aus der
heute neu erschienenen Liste „Top-Kliniken 2020“ des Nachrichtenmagazins FOCUS.
Im Ruhrgebiet erreichte das KKB den zweiten Platz, in Nordrhein-Westfalen Platz sieben
und bundesweit unter den insgesamt rund 1900 Krankenhäusern Platz 34. Unter den
freigemeinnützigen Trägern belegt das KKB in Deutschland Platz eins. Auch unter den
privaten Trägern ist kein einziges Klinikum höher eingeordnet.
Basis für die Rangliste ist in erster Linie die Bewertung von niedergelassenen Ärzten.
Nur wenn eine Klinik von ihnen überdurchschnittlich häufig empfohlen wird, kommt sie
für eine Top-Platzierung in Betracht. Ebenso fließen in die Bewertung nach FOCUS-Angaben die Patientenzufriedenheit, der Behandlungserfolg bei Operationen,
Komplikationsquoten, die technische Ausstattung, die Zahl der Ärzte und Qualifikation
der Pflegekräfte sowie der Hygienestandard ein.
Prof. Christoph Hanefeld, Medizinischer Geschäftsführer des KKB: „In zahlreichen
ärztlichen Fachrichtungen haben wir uns entsprechend den politischen Vorgaben
konsequent spezialisiert und können dadurch eine hohe medizinische Qualität anbieten.
Zugleich steht menschliche Zuwendung für uns obenan. Beides zu kombinieren ist
wichtig. Durch die Top-Platzierung in der FOCUS-Liste sehen wir uns auf diesem Weg
bestätigt.“
In zahlreichen ärztlichen Disziplinen landete das Katholische Klinikum Bochum weit
vorne, insbesondere mit seinem Universitätsklinikum St. Josef-Hospital. In besonderem
Maße gilt dies für die Diabetologie und die Behandlung der Multiplen Sklerose im Bereich
der Neurologie. Dort wurden auch die Parkinson- und Alzheimer-Medizin hoch gelistet.
Weitere Spitzenränge erreichten die Kinder-Diabetologie in der Universitätskinderklinik
Bochum, die Geriatrie im Marien-Hospital Wattenscheid, die Gefäßchirurgie, Kardiologie,
Strahlentherapie, Wirbelsäulen-Chirurgie, Gallenblasen- und Gallenwegs-Chirurgie
sowie die Behandlung von Darmkrebs und Hautkrebs.

Katholisches Klinikum Bochum stellt strategische Weichen für neues Wachstum

21.06.2019

Nach der Übernahme des Martin-Luther-Krankenhauses in Wattenscheid stellt die Katholisches Klinikum Bochum gGmbH (KKB) standortübergreifend die Weichen für neue bedeutende Strukturveränderungen. „Sie betreffen insbesondere den OP-Bereich. Unser Ziel ist es zu wachsen und die Stärken aller unserer Häuser im Sinne einer Konzentration und Spezialisierung von Leistungen noch besser als bisher zur Geltung zu bringen“, betont der Medizinische Geschäftsführer des KKB, Prof. Christoph Hanefeld. Der Aufsichtsrat hat diesem Konzept zugestimmt.

Ein Schwerpunkt ist die Ansiedlung des Endoprothetik-Zentrums im Martin-Luther-Krankenhaus, das dadurch deutlich gestärkt wird. Dieser Schritt erfolgt voraussichtlich zum 1. Oktober 2019. Die Endoprothetik ist ein wichtiger Teil der Universitäts-Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des KKB (Direktor Prof. Tobias Schulte). Das neue Zentrum wird gemeinsam von Prof. Roland Willburger und Herrn Hendrik Bulok geführt. Es konzentriert sich auf Gelenkoperationen, insbesondere an Knie und Hüfte, und fasst Aktivitäten zusammen, die das KKB auf diesem Gebiet an mehreren Standorten seit langem erfolgreich betreibt.

„Die Zusammenlegung der Endoprothetik und Rheumaorthopädie des St. Elisabeth-Hospitals mit der Revisions-Endoprothetik (bisher im St. Josef-Hospital) verbessert die Gesamtversorgung unserer Patienten und ermöglicht am gemeinsamen Standort im Martin-Luther-Krankenhaus eine Ausweitung des bisherigen Versorgungsangebotes“, betont Prof. Willburger. Auch Hendrik Bulok begrüßt die neue Struktur gerade im Interesse der Patienten: „Die Abläufe und Standards der Versorgung werden gemeinschaftlich stetig verbessert und sorgen für eine hohe Patientenzufriedenheit und Qualität unseres Angebotes. Ich freue mich auf die neuen Möglichkeiten und die Entwicklung des Prothesenzentrums.“

Das St. Elisabeth-Hospital, gelegen mitten in der Bochumer City und für die Notfallversorgung wichtig, wird durch zusätzliche Kapazitäten gestärkt. Ein Teil der viszeralchirurgischen Untersuchungen sowie proktologische Operationen, ein sehr bedeutender Teil des chirurgischen Leistungsangebots, werden im Herbst 2019 dorthin verlagert. Bisher werden diese Operationen unter Leitung von Oberarzt Bernd Bolik im St. Josef-Hospital durchgeführt.

„Durch die Einführung minimal-invasiver Methoden mit Laser bei proktologischen Erkrankungen (Hämorrhoiden, Anal- und Steißbeinfisteln) haben wir eine neue Möglichkeit, dem enormen Anstieg der Patientenzahlen in diesem Bereich gerecht zu werden“, betont Prof. Waldemar Uhl, Direktor der Universitätsklinik für Viszeral- und Allgemeinchirurgie im KKB. „Vorgesehen ist im St. Elisabeth-Hospital neben dem Ausbau zu einem zertifizierten Colo-Proktologie-ZentrumHospital ein Beckenboden-Zentrum in Kooperation mit den gynäkologischen Kollegen vor Ort.“ Schon bisher wurde PD Dr. Peter Kern, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe, bei bestimmten Operationen chirurgisch unterstützt. Dies wird nun unter einem Dach erfolgen.

„Für uns ist dieses neue Konzept ein wichtiger strategischer Schritt. Zudem bauen wir im St. Josef-Hospital unser neues OP-Zentrum und spezialisieren uns auch hier weiter. Damit schaffen wir die Voraussetzungen, um im Interesse der Patienten zielgerichtet neues Wachstum zu schaffen“, so Prof. Hanefeld. Das KKB ist an sechs Klinikstandorten mit konzernweit 5250 Mitarbeitern, 1570 Betten sowie 227.700 stationär und ambulant behandelten Patienten eine der großen Klinikverbundgesellschaften im Ruhrgebiet.

Stellenangebote

Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d)

für den Bereich Dermatologie, Venerologie und Allergologie

Einsatzort: St. Josef-Hospital Fachbereich: Dermatologie, Venerologie und Allergologie Tätigkeitsfeld: Pflegerischer Bereich Arbeitszeit: Teilzeit / Vollzeit

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