Schwerpunkte

  • Klinische Chemie
  • Blutgerinnung
  • Hämatologie
  • Immunhämatologie / Blutdepot
  • Endokrinologie
  • Tumormarker
  • Therapeutisches Drug Monitoring
  • Infektionsserologie
  • Molekularbiologische Infektionsdiagnostik
  • Molekulare Humangenetik
  • Allergiediagnostik

In der klinischen Chemie kommen vielfältige Diagnostikmethoden zum Einsatz. Mit Hilfe der anorganischen Chemie können Elektrolyte und ggf. Schwermetalle bestimmt werden. Methoden der organischen Chemie und Biochemie dienen der Bestimmung von Proteinen, Lipiden, Kohlenhydraten inkl. Glykosylierungsmustern u. ä.

Als Gerinnungsdiagnostik wird eine Gruppe verschiedener labormedizinischer Untersuchungsmethoden zusammengefasst, welche zur Überprüfung der Blutgerinnung bestimmt sind. Durch derartige Untersuchungen lassen sich sowohl erworbene als auch genetisch bedingte Gerinnungsstörungen feststellen.

Hämatologie ist die Lehre von der Physiologie, Pathophysiologie und den Krankheiten des Blutes sowie der blutbildenden Organe. Sie umfasst bösartige Erkrankungen des Blutes, Bildungsstörungen des Knochenmarks, Blutveränderungen durch immunologische Prozesse, Störungen der Blutstillung und Übergerinnbarkeit des Blutes.

Immunhämatologie ist ein Querschnittsgebiet zwischen Immunologie, Hämatologie und Transfusionsmedizin, das sich mit Antigen-Antikörper-Reaktionen von und gegen Blutkomponenten, wie z. B. Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten, sowie mit den durch diese immunologischen Reaktionen hervorgerufenen Erkrankungen beschäftigt.

Endokrinologie ist die Lehre von den Hormonen, dem Stoffwechsel und den Erkrankungen auf diesem Gebiet. Hormone werden von endokrinen Drüsen, zum Beispiel der Schilddrüse oder Hirnanhangdrüse, aber auch von bestimmten Zellen in Hoden und Eierstöcken, „endokrin“ ausgeschüttet, das heißt nach „innen“ in das Blut abgegeben.

Tumormarker sind Proteine, Peptide oder andere biologische Substanzen im Blut, die im Gewebe oder anderen Körperflüssigkeiten vorkommen. Deren erhöhte Konzentration kann auf einen Tumor oder das Rezidiv eines Tumors hindeuten.

Therapeutisches Drug Monitoring (TDM) oder Medikamentenspiegelbestimmung (auch Medikamentenüberwachung) ist eine in der Medizin gebräuchliche Bezeichnung für die Messung der Konzentrationen von Medikamenten im Blut oder in Blutkompartimenten wie Blutserum oder Plasma.

In der Infektionsdiagnostik repräsentieren molekularbiologische Techniken (PCR, qPCR, RT-PCR) derzeit die schnellste und sensitivste Methodik zum Direktnachweis pathogener Mikroorganismen (Bakterien, Pilze und Parasiten) und infektiöser Agenzien (Viren) bei entsprechender Indikation. Durch eine weitere molekularbiologische Bestimmung der Resistenzen bei einigen Bakterien und Viren kann hierdurch zügig eine personalisierte Therapie eingeleitet werden.

Die Humangenetik ist ein Teilgebiet der Genetik, das sich speziell mit dem Erbgut des Menschen beschäftigt. Als eine interdisziplinäre Wissenschaft verknüpft sie molekulare Diagnostik mit Therapie und Prävention von Erbkrankheiten.

Als Allergiediagnostik bezeichnet man alle Untersuchungsverfahren der Allergologie, die zur Aufklärung der Ursache einer Allergie, d.h. zum Auffinden des verantwortlichen Allergens beitragen.

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